Grüne Antworten auf den „Lohberg-Check 2026“

Eine der grünen Forderungen: eine Fahrradstraße für mehr Verkehrssicherheit um die GGS Lohberg

2026 ist ein herausforderndes Jahr für Dinslaken. Die Verwaltung muss in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat ein Haushaltssicherungskonzept auf die Beine stellen, um weiter handlungsfähig zu bleiben und auch in Zukunft investieren zu können.
Das wird an vielen Stellen auch für die Bürger*innen Einschnitte bedeuten und die Kosten erhöhen.
Für Lohberg haben wir als GRÜNE daher Ideen gesammelt, die wenig kosten und trotzdem dazu dienen, Lohberg als Stadtteil noch attraktiver zu machen.

1. Wir setzen uns weiter vehement für die schon im letzten Jahr avisierte Temporeduzierung auf der Hünxer Straße ein. Mit der neuen StVO kann die Stadt Dinslaken als zuständige Straßenverkehrsbehörde auch ohne „enge Abstimmung“ mit strassen.nrw die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 40 km/h reduzieren. Dazu gehört für uns auch die darauf folgende und notwendige Kontrolle.

2. Den wiederholten Beschwerden von Einwohner*innen über überhöhte Geschwindigkeiten in der Tempo 30-Zone in der Gartenstadt wollen wir mit vermehrten Einsatzzeiten des BoP begegnen. Ergänzend sollen deutlich sichtbare Fahrbahnmarkierungen auf das geltende Tempolimit aufmerksam machen. 

3. Das Blockieren von Behindertenparkplätzen, insbesondere an Samstagen während des Wochenmarktes, möchten wir durch vermehrte Präsenz des Ordnungsamtes verhindern.

4. Wir möchten die Verkehrssicherheit insbesondere für die Schüler*innen der GGS Lohberg erhöhen und die Lohbergstraße von der Sohlenstraße bis zur Dorotheenstraße zu einer Fahrradstraße machen.

5. Wir möchten zu Umweltsensibilisierung anregen und zu Plastikvermeidung motivieren und an einem Samstag auf dem Wochenmarkt Mehrwegstofftaschen verteilen, um die Marktbesucher*innen auf die Möglichkeit hinzuweisen, eigene Einkaufstaschen mitzubringen.

6. Wir werden uns trotz der angespannten Haushaltslage für den Erhalt der Stadtteilbibliothek einsetzen.

7. Wir setzen uns für eine Gestaltungssatzung für die Gartenstadt ein, die sowohl den Interessen der Bewohner*innen, den Anforderungen an ein klimagerechtes und energetisch innovatives Stadtviertel, als auch den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht wird.

8. Wir möchten den Bergpark durch die Anpflanzung von Obstbäumen und Beerensträuchern auf der Scherrasenfläche hinter dem Wall, angrenzend an die Wohnbebauung, zu einem Ort der Begegnung und einem sozial-ökologischen Treffpunkt machen. Ergänzend möchten wir mit Interessierten die Idee eines Gemeinschaftshochbeetes entwickeln.

9. Wir werden die Interessen der Lohberger Sportvereine weiterhin so gut es geht vertreten und uns für die bestmögliche Entwicklung der BSA Augustastraße im Rahmen der Haushaltsmöglichkeiten einsetzen.

10. Wir setzen uns dafür ein, dass die Umgehungsstraße nach Hünxe endlich gebaut wird und die Gespräche zwischen den Bürgermeistern fortgesetzt werden. Die L4n lehnen wir weiterhin ab.

11. Wir wollen sicherstellen, dass die besten Filtertechniken verwendet werden, wenn das Grubenwasser steigt. Die Gesamtsituation zu den Grubenwässern, die aus Lohberg in den Rhein gepumpt werden, muss breiter in der Öffentlichkeit debattiert werden.

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