Das Projekt miniWald

Was ist ein Miniwald?

Ein Miniwald ist eine kleine, urbane Waldfläche, die nach der sogenannten Miyawaki-Methode bepflanzt wird.

Typische Merkmale:

  • Größe von ca. 100–400 m²
  • 3–5 heimische Pflanzen pro Quadratmeter
  • Mischung aus Bäumen und Sträuchern
  • sehr dicht bepflanzt
  • besonders schnelles Wachstum
  • nach 2–3 Jahren weitgehend selbstständig

Durch diese Methode entsteht in kurzer Zeit ein stabiler, artenreicher Wald.

Vorteile eines Miniwaldes

Miniwälder leisten einen vielfältigen ökologischen Beitrag:

  • Förderung der Artenvielfalt
  • Verbesserung des Mikroklimas
  • Kühlung und Verschattung im urbanen Raum
  • Staub- und Lärmreduzierung
  • geringer Pflegeaufwand
  • hoher pädagogischer Mehrwert

Besonders wichtig ist uns die Einbindung von Kitas, Schulen und Bürger*innen, zum Beispiel bei gemeinsamen Pflanzaktionen.

Historie der Initiative

2023

  • Antrag von Grünen und FDP im Stadtrat
  • Verwaltung greift Antrag auf
  • Flächen werden benannt, sind jedoch nur bedingt geeignet

2024

  • Projektpause durch Haushaltssicherungskonzept
  • großes öffentliches Interesse nach Presseberichten
  • hohe Spendenbereitschaft
  • Entscheidung für ein Pilotprojekt außerhalb der Verwaltung
  • Gründung einer eigenen Initiative
  • Aufbau eines siebenköpfigen Teams
  • Start der Social-Media-Arbeit

2025

  • Vernetzung mit anderen Miniwald-Initiativen
  • intensive Informationsbeschaffung
  • konkrete Umsetzungsplanung